Der offene Garten

Blick durch die VerandaWenn Sie auf den Hof fahren, ahnen Sie noch nicht, dass Sie aus der Hektik der Gegenwart heraus verzaubert werden zu ..., ja, das wissen wir auch noch nicht. Aber gehen Sie mit uns ein paar Schritte durch den Garten.

Wir verlassen das Auto, blicken in die Runde. Rhododendren dominieren zweifellos, aber da sind bewachsene Einfassungen im Pflaster mit einem zentralen Katzenkopfrondell, Fachwerkfassaden, Rankgitter mit üppigen Kletterrosen und Blauregen an den Wänden. Ein Brunnenring ist überwuchert von Efeu. Eine Spargelfahne flattert im Wind.

Vor dem Holztor fängt die Einladung an, Platz zu nehmen, zu verweilen. Ein eiserner, weinberankter Pavillon bietet sich an. Aus Natursteinen sind die Beete gemauert, so breit, dass Sie sich draufsetzen können. Irgendwo plätschert Wasser.

Wenn Sie diesen Vorgartenbereich verlassen, fällt der Blick sofort auf den Mittelpunkt dieses sich öffnenden Gartenbereiches: eine Sandsteinsäule, darauf die Schale mit Hängegeranien.

Ihre Schritte verlangsamen sich, Sie sehen in Nischen, bepflanzte Steintröge mit allerlei Gewächsen. Am liebsten würden Sie sich unter dem Sonnenschirm auf einer Terrasse niederlassen, um eine Tasse Kaffee zu trinken. Fragen Sie ruhig danach.

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Gartenkünste

Sie entdecken einen Kugelbrunnen aus Ton über den lautlos Wasser fließt. "Antonius auf dem Flug zum Ohr", der frech über dem Busch steht, und weitere Eisenskulpturen werden Sie aufheitern.

Neben einem Miniteich ist die Sitzecke mit dem alten Mühlstein und dem riesigen chinesischen Tongefäß, in dem Gewürze, Salat und eine Rankpflanze für eine Pergola wachsen. Nicht weit davon entfernt liegt der große quadratische Block mit Bänken aus Mauerwerk, an dem man hervorragend grillen kann.

Jetzt gehen wir durch den Gemüsegarten, der durch eine eigenwillige doppelreihige Buchsbaumhecke zweigeteilt wird. Nicht nur das Auge, sondern auch der Gaumen will verwöhnt werden. Feuerbohnen und anderes Gemüse müssen sich mit Mammutbaum und einem jungen Japanischen Tulpenbaum den Sandboden teilen.

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Die Alten Zeiten

Von hier kann man sie schon sehen, die alte Jugendstil-Veranda mit den geschnitzten Jagdszenen, die an die vergangenen Zeiten erinnern. Verweilen Sie dort nicht nur einen Augenblick, sondern lassen Sie die Zeit hinter sich, denn der schönste Moment ist gekommen.

verandaDer Blick schweift in die Ferne über das Halbrund des Rasens, über ein Buchsbaumrondell mit einer Steinsäule darin. Dort im Hintergrund ist die alte Graft zu ahnen, wo auf einer kleinen Insel ein reitgedeckter blau-weißer Pavillon steht.

Da meckert doch irgendwoher eine Ziege und bald darauf hören wir das Gebimmel einer Glocke. Die Hühner rennen zusammen, weil die Frau des Hauses mit frischen Küchenabfällen kommt.

Vor 150 Jahren ...

Die Einweihung des neuen Kaffeehauses bei Herrn Köster in Ofen.
(Am ersten Pfingsttage 1845.)
"Sind Sie gestern in Ofen gewesen?" mit dieser beleidigenden Frage trat diesen Morgen ein Bekannter zu mir. "Herr!" rief ich im gerechten Zorne, "werden Sie nicht grob! Wie können Sie sich unterstehen, eine solche Frage an mich zu thun? - Sehen Sie mich an - ich ein Oldenburger mit zwei gesunden Beinen und circa fünf gesunden Sinnen, sollte gestern nicht in Ofen gewesen sein? - ...........

Soweit ein Zeitungsausschnitt des "Beobachter", der den Beginn der Gartenkultur auf dem Kösterhof aufzeigt. Von Geselligkeit und Lebensfreude zeugen diese Berichte.

Brauch war es, dass die Herren ausgedehnte Sparziergänge unternahmen, sich auf der Haarentorbrücke in Oldenburg trafen und in flottem Schritt und mit frohem Gesang nach Ofen zogen. So ist es nicht verwunderlich, dass sich anno 1860 der erste Oldenburger Kegelverein auf diesem Hof gründete.

Der alte Garten

Ein riesiger Nussbaum und ein Japanischer Tulpenbaum dominierten damals den Garten zusammen mit Rhododendrenhecken, einer Grotte und verschiedenen Sandwegen. Der Obst- und Gemüsegarten war von einer Graft umgeben und somit von den dahinterliegenden Weiden getrennt.

Unruhige Zeiten von 1930 bis 1970 haben diese Gartenanlage zerstört und nur der Eingeweihte sieht Reste der Graftanlage oder die alten Rhododendren.

Sehnsüchte, Visionen und architektonisches Geschick paarten sich mit dem "grünen Daumen" und so entstand durch Insea Köster - von Laer etwas völlig Neues. Betonflächen und Güllegruben versanken, doch die Glyzinie am 200 Jahre alten Hofgebäude überlebte.

Unser Garten ist für Sie auf Anfrage geöffnet.

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